Elektrisch fahren
Nirgendwo in den Niederlanden ist die Konzentration von Wassersport so hoch wie in Friesland. Das Friesische Seenprojekt, die Provinz, die “Stiftung Elektrisch Fahren Friesland“ (SEFF), Betriebe, Fachinstitute und andere Behörden arbeiten deshalb zusammen, damit nachhaltiger und dauerhafter Wassertourismus – und damit die Arbeitsmöglichkeiten – stimuliert werden. Nebst speziellen Routen für elektrisch angetriebene Schiffe, wird an einer Norm für Antriebssysteme sowie an einer Zertifizierung für damit zusammenhängende Betriebe gearbeitet. Friesland kann für unser Land eine Vorreiterrolle spielen. Die Kenntnisse die hier aufgebaut werden, können beispielsweise auch bei elektrisch angetriebenen Straßenfahrzeugen Anwendung finden. Friesland wird schöner und stiller.
Die überwältigen Erfahrungen mit elektrisch angetriebenen Booten in den prächtigen Friesischen Wassersportgebieten sind keine Utopie. Entlang von vielen Fahrwegen sind Aufladepunkte mit grünem Strom (16 Ampere) errichtet worden. Klick auf die Karte (Link) um zu sehen wo sich die Aufladepunkte befinden. Für die großen (Charter) Schiffe bietet Sneek als erster Ort in Nordwest Europa Aufladepunkte mit Kraftstrom.
Subventionen für Elektrisch fahren
In der abgelaufenen Periode haben bereits etwa 100 Betriebe und Private von einer Subventionsregelung für den Einbau von Elektromotoren Gebrauch gemacht. Darunter befinden sich zahlreiche Bootsvermieter. Damit die Verwendung von Elektro- und Hybridantrieben breiter zugänglich wird, können Wassersportler bis und mit 13. August 2011 von der Subventionsregelung Gebrauch machen. Im Rahmen dieser Regelung bietet die Provinz jedermann der in sein neues Boot einen Elektroantrieb installiert eine Kostenbeteiligung an. Danach gibt es Subventionen für Bootseigner die den vorhandenen Verbrennungsmotor durch einen Elektroantrieb ersetzen.
Mehr Informationen über die Subventionsregelung für die Stimulierung von “Elektrisch fahren“ findet man unter www.fryslan.nl/schoonvaren.
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