In Friesland war Wasser schon immer ein wichtiger Motor für ökonomische Entwicklungen. Deshalb arbeitet das Friesische Seenprojekt an größeren und schöneren Fahrgebieten. Unter anderem durch den Bau von Aquädukten und höheren Brücken sind die wichtigsten Fahrgebiete nun das ganze Jahr über miteinander verbunden.

Brücken und Schleusen

Auf den Kreuzungspunkten zwischen Wasser und Straßen entstehen zwangsläufig Behinderungen. Das Friesische Seenprojekt sorgt für eine seriöse Bereinigung. Mittlerweile wurden an verschiedenen Orten die Brücken durch Aquädukte ersetzt. Dadurch erfahren die Verkehrsströme keine Behinderungen mehr. Es gibt auch vor Brücken keine langen Wartezeiten mehr, denn der Straßenverkehr kann nun die jeweiligen Gewässer ungehindert passieren. Das ist für Wassersportler und Autofahrer angenehm. 

Johan Frisoschleuse Stavoren

Die Johan Frisoschleuse bei Stavoren ist für die Freizeitschifffahrt der wichtigste Zugang zur Friesischen Seenplatte. Die Schleuse verbindet den Johan Frisokanal mit dem IJsselmeer. Die heutige Kapazität ist zu gering. Deshalb entstehen in den verkehrsreichen Sommermonaten hektische Situationen und lange Wartezeiten. Zudem liegt die Schleuse bei auflandigem südwestlichem Wind an Legerwall. Dies kann vor allem bei starkem Wind Probleme und gefährliche Situationen verursachen. Bei Verbesserungen wird jedoch nicht nur auf funktionelle Elemente geachtet. Vielmehr muss das Projekt auch harmonisch in die Umgebung integriert werden. Beim Bau wird zudem mit der zukünftigen Erhöhung des Wasserspiegels Rechnung getragen. Es wird erwartet, dass die Schleuse im Jahr 2013 bereit sein wird.

Dreiwegeschleuse und Linthorst Homanschleuse

Während den Sommermonaten sind die Pausen bei der Linthorst Homanschleuse und der Dreiwegeschleuse aufgehoben. Die Umgebung bietet Wassersportlern Liegeplätze die sehr populär sind. Man kann nun auch im neuen Passantenhafen übernachten. Dieser kann etwa 30 Boote aufnehmen. Es gibt zudem eine Einrichtung für die Entsorgung von Schmutzwasser, einen Campingplatz und neue Sanitäranlagen. Fahren zwischen Friesland und Overijssel ist dadurch noch angenehmer geworden.

Fahren ohne Hindernisse

Grenzenlos fahren bedeutet in Friesland offene Verbindungen von und nach den populären Wassersportgebieten, die Erschließung von neuen Fahrrouten und ein besserer und vor allem sicherer Verkehrsfluss über das Wasser. Dies wird durch den Bau von Aquädukten, die Vertiefung von Wasserwegen und Kanälen, sowie durch die Erhöhung von Brücken erreicht. Aber auch durch den Wegfall von Pausen bei den Brückenbedienungen kann ein besserer Verkehrsstrom gewährleistet werden. Die Provinz Friesland ist mit verschiedenen Gemeinden im Gespräch, damit dies realisiert werden kann. Noch ist man nicht bei allen Brücken und Schleusen soweit. Es gelten noch stets feste Pausen zwischen 12.00 h und 13.00 h und zwischen 16.15 h und 17.15 h. In Zukunft sollen diese Pausen wegfallen.

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